Selbsthilfe im PBZ

Darum fördert das PBZ die Selbsthilfe:
Eine Selbsthilfegruppe fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl. Die Betroffenen kommen in der Selbsthilfegruppe zusammen, um Probleme, Schwierigkeiten und Konflikte gemeinsam zu bewältigen und sich gegenseitig zu helfen.
Die TeilnehmerInnen wollen ihre persönlichen Lebensumstände verändern.
Dadurch fühlen sich die Gruppenmitglieder mit ihren Sorgen nicht mehr alleine. Durch das regelmäßige Treffen entsteht ein Zusammenhalt, der Verständnis und Trost untereinander fördert. Das Selbstvertrauen kann wieder wachsen, und so entsteht der Mut für Veränderungen neue Aktivitäten.
In der Gruppe ist jede für die andere ZuhörerIn und GesprächspartnerIn.
Jeder kann für die anderen ein Modell sein, für die verschiedenen Möglichkeiten, mit Problemen umzugehen.
Selbsthilfe_01.jpgJeder Mensch hat andere Selbsthilfekräfte. Diese Erfahrung kann sehr wirksam für ein besseres Befinden sein. In einer Selbsthilfegruppe kann man sich dieser Fähigkeiten bewusst werden und sie weiter entwickeln. Das Geschehen in einer Selbsthilfegruppe wird deshalb häufig als ein Prozess zunehmender Selbstheilung und Selbstentwicklung erlebt.
Es gibt eine große Vielfalt von Selbsthilfegruppen. Jede Gruppe hat eigene Ziele und arbeitet individuell an deren Verwirklichung. In einigen Gruppen steht der intensive Austausch untereinander im Mittelpunkt. In anderen Gruppen geht es auch um einen Kontakt und Austausch mit der Öffentlichkeit und dem Gesundheitssystem.

Wer ist in einer Selbsthilfegruppe aktiv?
Viele Menschen suchen den Kontakt zu anderen Menschen, die in ähnlicher Weise betroffen sind.
Selbsthilfegruppen befassen sich z.B. mit Partner- und Suchtproblemen, Ängsten, Depressivität, Allergien, Krebserkrankungen und Rheuma.
Sie behandeln auch die Probleme, die aus besonderen Lebenssituationen entstehen können: z.B.: Verlust eines vertrauten Menschen, pflegenden Angehörigen, alleinerziehende Eltern, Arbeitslosigkeit, Behinderung von Kindern etc.
Eine Selbsthilfegruppe „leitet“ sich selbst. Häufig übernimmt eine Person es, als Ansprechperson für alle anderen zu fungieren. Viele Gruppen wechseln auch die Leitung oder bilden ein Leitungsteam. Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Jede Gruppe entscheidet selbst, wie sie dies handhaben möchte. Eine Selbsthilfegruppe hat keine externe Leitung.

Wie unterstützt das PBZ die Selbsthilfegruppen?

Zu folgenden Themen haben sich Interessenten gemeldet:

Unser Service:

Interessentenlisten

Wenn Sie ein bestimmtes Thema für die Gründung einer Selbsthilfegruppe interessiert, melden Sie sich bei uns. Das PBZ führt eine Liste von Interessenten.

Vermittlungsarbeit

Wir helfen Ihnen, eine passende Selbsthilfegruppe für sich zu finden.

Pressearbeit

Wir starten bei mehreren Anfragen zu einem Thema Presseaufrufe zur Gruppengründung.
Wir informieren die Presse regelmäßig über Neuerungen, welche die Selbsthilfe betrifft.

Förderanträge

Wir informieren die Gruppen über die Fördermöglichkeiten der Krankenkassen (Selbsthilfeunterstützung).

Räume

Gerne stellen wir (kleine Kostenbeteiligung) unsere Räume für die Treffen der Gruppe zur Verfügung.

Gruppenunterstützung

Wir stehen in der Gründungsphase einer Gruppe bei Bedarf zur Seite.
Das PBZ bietet Hilfe bei schwierigen Gruppensituationen an.

Fachinformationen

Regelmäßig informieren wir zu Themen der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung. Wir stehen auch persönlich für Fachinformationen zur Verfügung.